Hundekotbeutel will man nicht gefühlsecht! 

So süß Hunde sein können. Das, was sie hinterlassen ist es nicht. Erst Recht, wenn’s nicht von deinem eigenen Wauzi stammt, du es aber dennoch wegmachen musst. Abhilfe schafft ein banales Produkt wie ein Hundekotbeutel.  Unsexy? Nein: Die Kotflügel Gassi-Beutel sind ein Produkt- & Marketing Knaller!

Kotflügel: einfach mal richtig nachgedacht

Als Hausbewohner fand ich die „Geschenke“ fremder Hundehalter oder die „schweren Materiebomben“ herumstreifender Katzen recht eklig zu beseitigen. Mit dem eigenen Labrador-Welpen ist jetzt das „Geschäft wegmachen“ ein mehrmals täglich zu absolvierender Job. Schön ist das nicht. Aber: Der Mist muss nunmal weg. Wo kämen wir hin, wenn jeder sein Viechi überall hinschiffen lässt? Als Hundehalter stellt man sich gefälligst auf sowas ein. Und der Job macht mit diesen „Kotflügel Hundekotbeuteln fast schon wieder Spaß.  Wie kommt das? Weil hier fähige Produktentwickler & Marketer ein vernünftiges Produkt gestaltet haben. Weil sie das Kern-Problem erkannt haben und die Bedürfnisse der Hundehalter verstanden.

Gassi-Beutel mit Duftnote
Kotflügel: Gassi-Beutel mit angenehmer Duftnote

Hundekotbeutel will man nicht gefühlsecht!

Ja – Hundekot muss man beseitigen. Und das ist ein sehr persönliches, emotional besetztes Thema, wenn dein Hund in der Öffentlichkeit Kaka macht und du es vor allen Leuten wegmachen musst. So ein Hund ist immer auch Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Und ein Symbol der Zugehörigkeit. Für manche ist so ein Tier gar ein Status-Symbol.  Genau darum willst du keine billige, rauchgraue Plastiktüte hernehmen, die irgendwie immer zu klein für den Haufen ist und so dünn, dass der Scheiss in deine Hand diffundiert. Kondome mag man vielleicht gefühlsecht, Hundekotbeutel eher nicht.

Dein Hund, deine Farbe, dein Duft

Darum bin ich von den „Kotflügeln“ so begeistert.  Die Dinger sind modern und praktisch verpackt. Es gibt sie in tollen Farben und sie duften: in Lavendel, Zitrone, Apfel, Pfefferminz. Und sie sind vegan: also biologisch abbaubar so wie das darin aufzubewahrende Naturprodukt. Das sind eigentlich schon keine Hundekotbeutel mehr. Die Anbieter schreiben selbst auf die Packung:

„Einfach aufheben, eintüten und verknoten. Dieser nützliche Gassi-Beutel ist für jeden Scheiß zu haben…

Bemerken Sie den Unterschied?

 

Hier wird ein Thema nicht einfach „schön oder weg-geredet“. Es wird angenehmer angesprochen, mit einem Augenzwinkern betrachtet und tatsächlich sind das die qualitativ besten Gassi-Beutel auf dem Markt. 250 Stück für knapp 5 Euro (2 Cent / Beutel).

Denn wenn jetzt mein Wauzi sein Geschäft verrichtet, hole ich die „coolen Meeresblauen“ hervor mit angenehmem „Pfefferminz-Duft“ und tüte fast freudig und voller Selbstbewusstsein das ein, was mein Hund nun nicht mehr irgendwo hinterlassen hat. „Hasta la Vista Baby“ – und weg mit dem veganen Beutel in den nächsten Müll. Ja … das ist mein Hund … und das sind seine Beutel. Und es wirkt: mit einem Mal lächelt man dir zu und fragt neugierig: „Wo gibt es denn so tolle Gassi-Beutel?

Die Moral der amüsanten Geschichte? 

Produkte sind emotional. Produkte werden von Menschen benutzt – und zwar in einem Kontext. Es ist ganz gleich, welches Produkt oder welchen Service Sie anbieten: Denken Sie aus Anwender-Sicht. Denken Sie darüber nach, was durch die Nutzung besser wird, welche Motivation dahintersteckt oder noch besser: welche tieferen Bedürfnisse werden damit befriedigt? Welchen Nutzen oder Mehrwert erzielt es?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.